3. März 2021

Jo und der Wolf sind offizielle Gönner des NOVUM-Nachfolgers »Grafikmagazin«.

Die NOVUM, die seit 1924 weltweit zu den führenden Grafik-Magazinen zählte, wurde Ende 2020 eingestellt. Dank einer Vielzahl von Unterstützern, formiert sich die wertvolle Arbeit der Redaktion nun unter dem Namen »Grafikmagazin« neu. Wir gratulieren zur Premiere und wünschen allen Beteiligten viel Spaß und Erfolg!

joundwo_Grafikmagazin

24. Februar 2021

Das »Fünf-Sinn-Fragen«-Mini-Interview von Jo und der Wolf.

Heute mit Florian Beger, Geschäftsführer der AIDS-Hilfe Hessen e.V., der mit seinem engagierten Team wertvolle Arbeit leistet. Wir freuen uns sehr über Florians Teilnahme an unserem Interview und legen Euch seine Einblicke und Gedanken ans Herz.

1. Lieber Florian, was bedeutet für dich Glück?
Wir leben in einer Welt, in der der Begriff des Glücks oft mit Nutzen gleichgesetzt wird. Persönliches Glück wird dann oft im Genuss von Gütern und Erlebnissen, im Konsum, gesucht. Das hinterlässt uns aber in Wirklichkeit unbefriedigt. Auch ekstatische Erlebnisse sollen Glücksgefühle machen. Glück erfahren wir aber meiner Ansicht nach am ehesten in Situationen, in denen wir gar nicht damit rechnen. Dann wenn uns ein Gefühl von Stimmigkeit erfasst, die Gewissheit, dass die Welt in Ordnung ist oder in Ordnung kommen wird. Es ist ein enthebender Zustand, der mit Ruhe, Gelassenheit und Freude zugleich verbunden ist.

2. Welcher menschliche Wert hat für dich aktuell die größte Bedeutung?
Gemeinschaft, die kultur- und sinnstiftende Kraft des Zusammen- und Miteinanderseins.

3. Was treibt dich bei deiner Arbeit für die Hessische Aidshilfe am stärksten an?
Die Aidsarbeit konzentriert sich auf Menschen, deren Lebenswege und Lebensformen oft von der vermeintlichen Norm abweichen, teilweise ganz erheblich. Ein gutes Leben kann nicht allein in der Konzentration auf das persönliche Wohlergehen zu suchen sein, mit der Folge, dass man blind und taub für die anders gearteten Erfahrungen anderer wird. Offenheit für die Erfahrungen und auch die Leiden anderer ist Bedingung von Wahrhaftigkeit. Bei der Aidshilfe zu arbeiten geht mit dem Privileg einher, seine Zeit so einsetzen zu dürfen: Offen für andere bleiben zu können, und sich bei allen Unterschieden gegenseitig zu unterstützen.

4. Was ist aktuell Euer wichtigstes Projekt?
Aktuell wird uns bewusst, wie wichtig unser Kerngeschäft ist: Im Kontakt und ansprechbar zu bleiben für die Menschen, die bei der Aidshilfe soziale Unterstützung und Hilfe suchen. Weil viele Menschen, die auf die Aidshilfe zurückgreifen, von Einsamkeit und Isolation betroffen oder bedroht sind, ist die Beratung und Begleitung im Einzelfall gerade in der aktuellen Situation von Kontaktbeschränkungen und Isolation ganz besonders wichtig. Wir hoffen, diejenigen unter unseren Nutzer*innen, die besonders unter der Einsamkeit leiden, etwas auffangen zu können. Für einen Teil unserer Nutzer*innen bedeutet die aktuelle Situation auch die Verschlimmerung existentieller Sorgen – da wollen wir unterstützen.
In Bezug auf die spätere Zeit ist ein Forschungsprojekt wichtig, an dem wir im Moment in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern arbeiten. Es geht darum, herauszufinden, was wir in Hessen tun können, damit weniger Menschen sich mit HIV infizieren und diejenigen, die mit HIV leben, Zugang zur Versorgung finden und keiner Diskriminierung ausgesetzt werden. Im Rahmen der Forschung werden dabei viele Angehörige der hauptsächlich von HIV betroffenen Gruppen gefragt und gehört – ihre Perspektive, Ideen und Wünsche sind zentral.

5. Wenn du an die Zukunft denkst – was wünscht du dir von Gesellschaft und Politik in Bezug auf den Umgang mit AIDS und HIV-Positiven am meisten?
Wir sind weit gekommen: eine HIV-Infektion kann heute als gut behandelbare chronische Erkrankung verlaufen. Wenn der Zugang zur medizinischen Versorgung gewährleistet ist, muss HIV nicht mehr Aids bedeuten und die Betroffenen haben eine normale Lebenserwartung. Auch die gesellschaftliche Stigmatisierung und Diskriminierung hat nachgelassen. In den 1980er Jahren haben Politiker*innen noch die Isolation und Ausgrenzung von HIV-positiven Menschen gefordert, damit haben sie sich in Deutschland glücklicherweise nicht durchgesetzt. Aber HIV ist mit Scham, Stigma und Ausgrenzung verbunden – nach wie vor. Hier müssen wir ansetzen: Verschiedenheit von Lebensentwürfen und Hintergründen wertschätzen lernen und Menschen, die von Krankheit oder anderen Benachteiligungen betroffen sind, nicht ausgrenzen, sondern mit ihnen verbunden und solidarisch bleiben.

©Florian_Beger

17. Februar 2021

Jo und der Wolf präsentieren:

Finest Publishing in Print! Unser Newcomer-Projekt für die Frankfurter Wirtschaftsprüfungskanzlei Masdorp. Die Erstausgabe des nagelneuen Publikationskonzeptes »Denk.Würdig«. Mit dem Social-Thema »Smartphone-Kultur«. Echt? Solch ein Thema von einer Kanzlei, aufbereitet für Mandanten? Warum zeigt ein Wirtschaftsprüfer nichts mit Zahlen? Weil das jeder erwartet.

Die Kanzlei Masdorp möchte mit »Denk.Würdig« einmal im Jahr ein gesellschaftrelevantes Thema beleuchten, möchte Denkanstöße provozieren und Perspektivenwechsel ermöglichen. Wir haben uns dieser Aufgabe angenommen. Von der Strategie und dem Konzept über die komplette redaktionelle und kreative Umsetzung. Mit über 30 handgefertigten Illustrationen, für die Stefan Wolf die Graphitstifte gespitzt hat. Jede einzelne Illu aus dem jeweiligen Kontext heraus mit einer eigenen Idee. Auf 52 Seiten. Gedruckt auf feinstem Papier: Munken Lynx zartweiß. Gebunden mittels Steppstichheftung. Mit freundlicher Unterstützung und Begleitung der Produktionsprofis von Komminform, Miltenberg. Das ist Print-Publikation at its Best.

Masdorp_2021_1
Masdorp_2021_2

11. Februar 2021

Das »Fünf-Sinn-Fragen«-Mini-Interview von Jo und der Wolf.

Heute mit Dr. Frauke Fischer, Biologin und Expertin für Biodiversität, Key Note Speakerin sowie Gründerin und Mit-Inhaberin der Agentur Auf! in Frankfurt. Dr. Frauke Fischer ist zudem Buchautorin des Fachbuchs »Was hat die Mücke je für uns getan?«, das im oekom Verlag erschienen ist.

1. Liebe Frauke, was bedeutet für dich Glück?
Mit voller Kraft das machen zu können, wofür ich brenne.

2. Welcher menschliche Wert hat für dich aktuell die größte Bedeutung?
Vertrauen

3. Welchen Sinn hat Biodiversität in Bezug auf unsere Existenz?
Biodiversität macht nicht nur »Sinn«, sie ist die Basis menschlichen Wohlergehens. Während unser Umgang mit dem Klimawandel darüber entscheidet, wie wir in Zukunft leben werden, geht es beim Verlust von Biodiversität darum, ob wir in Zukunft leben werden.

4. Was treibt dich bei deiner Arbeit wirklich am stärksten an?
Die Hoffnung – und oft auch die Gewissheit – einen echten Unterschied hin zum Besseren machen zu können.

5. Wenn du an die Zukunft denkst – was wünschst du dir von Gesellschaft und Politik in puncto Nachhaltigkeit am meisten?
Dass wir im Sinne ALLER und nicht nach dem Willen WENIGER entscheiden. Dann hätten wir alle Herausforderungen im Kontext der Nachhaltigkeit vielleicht bald im Griff.

Frauke Fischer

2. Februar 2021

Das »Drei-Sinn-Fragen«-Mini-Interview von Jo und der Wolf.

Heute mit Heiko Burrack, Organspende-Experte und Buchautor des Fachbuchs »Leben hoch zwei«. Heiko Burrack lebt und arbeitet in Freiburg.

1. Heiko, was bedeutet für dich Glück?
»Und du denkst, dein Herz schwappt dir über, Fühlst dich vom Sentiment überschwemmt, Es sind die einzigartigen Tausendstel-Momente, Das ist, was man Sekundenglück nennt.« Grönemeyer, Sekundenglück

2. Welcher menschliche Wert hat für dich aktuell die größte Bedeutung?
Solidarität

3. Wenn du an die Zukunft denkst – was wünschst du dir von Politik und Gesellschaft in puncto Organspende?
Den Mut mehr an die Lebenden als an die Toten zu denken.

Heiko Burrack
Buch: Heiko Burrack Leben hoch 2

26. Januar 2021

Live-Gang unseres neuen Webauftritts, mit dem wir die nächste Stufe unserer Mission zünden: Die Glücksbilanz von Unternehmerinnen, Unternehmern und Unternehmen nachhaltig zu optimieren und Gutes zu kommunizieren. Wir freuen uns gemeinsam mit Euch, unseren tollen Kunden, engagierten Geschäftspartnern und lieben Freunden, auf ein spannendes 2021. Greifen wir gemeinsam nach neuen Sternen!

Jo und Wo Webauftritt

5. Januar 2021

Begrüßung und Einführung von JOWii, unserem kleinen Roboter, der im Team von Jo und der Wolf als Sparringspartner für alle digitalen Themen fungiert – von KI über AR und VR bis hin zu Online-Marketing-Themen. JOWii pflegt engste Verbindung zu unseren vielen Kooperationspartnern aus der Digital-Strategie und ist zudem auf humanoide Züge programmiert, da wir neben der Frage nach relevanten KPIs und Performance im Netz immer auch den Sinn des Ganzen und den Menschen im Blickfeld behalten.

JOWii

3. Dezember 2020

Freigabe des von uns entwickelten Signets »POSITIVE POWER« für die neue Kampage der Hessischen Aidshilfe. Mit dem neuen Signet soll die positive Kraft der gemeinsamen Anstregungen zur Schließung von Versorgungslücken in der Betreung und Begleitung von HIV-Positiven kommuniziert werden. Im Rahmen der Kampagne ist auch die Realisierung einer Video-Serie geplant, bei der uns Christian Muth von Muth Media unterstützt.

Positive Power

24. November 2020

Druckabnahme unserer edlen Masdorp-Publikation in Zusammenarbeit mit KOMMINFORM. Gedruckt wurde auf dem Papier »Munken Lynx zartweiß«, Umschlag 240g, Innenseiten 170g. Zudem haben wir uns bei der Art der Bindung für eine Steppstichheftung entschieden, die so nur noch von drei Dienstleistern in Deutschland umgesetzt wird. Als Referenzfarbe für den Faden diente der im CD manifestierte Blauton des Auftritts. Eine weitere Besonderheit der Publikation stellen die über 30 Strichzeichnungen dar, die Stefan Wolf im Original mit Graphitstift auf Acrylpapier anlegte. Da wir auf ungestrichenem Papier gedruckt haben, bleibt der Charakter der Zeichnung in seiner besonderen Ausdruckskraft erhalten. Unser Credo: Wir arbeiten jeden Tag rein digital, ehren und küren je nach Strategie jedoch die handwerkliche Güte exzellener Printmaßnahmen.

Stefan Wolf und Jochen Klein stehen in der Druckerei
Stefan Wolf betrachtet einen Ausdruck
Denk.WÜrdig

6. Oktober 2020

Briefinggespräch bei der Hessischen Aidshilfe in der Böttgerstraße in Frankfurt. Es soll eine Kampagne entwickelt werden, die das gesellschaftliche Bewusstsein für HIV-Positive in bezug auf Versorgungslücken, die je nach sozialer Situation oder Region nach wie vor existieren, schärfen soll. So ist z.B. die medizinische Kompetenz und die Versorgung von HIV-Positiv-Erkrankten teilweise noch immer ungenügend oder lückenhaft. Fakt ist: HIV ist weltweit nach wie vor eine gesellschaftliche Herausforderung und gerade durch die Corona-Pandemie verzögert sich der globale Plan (UNAIDS 2030) die Aids-Pandemie bis zum Jahr 2030 erfolgreich zu beenden. Wir haben mit Florian Beger, GF der Hessischen Aidshilfe, noch mal die wichtigsten Aspekte der neue Kampagne erörtert und das Briefing geschärft.

Zwei Personen stehen vor einem Whiteboard

28. August 2020

Produktionsmeeting in der Kanzlei Masdorp. Stefan definiert zusammen mit unserem Kunden, dem Wirtschaftsprüfer Rolf Masdorp, Farben und Papierqualität für die Produktion der Erstausgabe von Denk.Würdig – der neuen Publikation der Frankfurter Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzlei.

Rolf Masdorp und Stefan Wolf wählen Farben aus